Wie sieht ein professionelles Bewerbungsfoto für Steuerfachangestellte aus?

Junge Berufseinsteigerin in weißer Bluse mit Ledermappe am Schreibtisch, professionelles Studio-Porträt mit weichem Licht.

Ein professionelles Bewerbungsfoto für Steuerfachangestellte zeigt Sie in gepflegter, konservativer Businesskleidung vor einem neutralen Hintergrund, mit natürlichem Make-up und einem freundlichen, offenen Gesichtsausdruck. Die Steuerbranche gilt als seriöses, vertrauensbasiertes Umfeld, weshalb das Foto Kompetenz und Zuverlässigkeit ausstrahlen sollte. Die folgenden Abschnitte beantworten die wichtigsten Fragen rund um Ihr Bewerbungsfoto als Steuerfachangestellte:r.

Welche Kleidung ist für ein Bewerbungsfoto als Steuerfachangestellte:r geeignet?

Für ein Bewerbungsfoto in der Steuerbranche empfiehlt sich klassische Businesskleidung in gedeckten Farben wie Dunkelblau, Grau, Schwarz oder Weiß. Ein Hemd oder eine Bluse, ein Blazer oder ein Anzug wirken professionell und passen zum seriösen Image des Berufsfeldes. Vermeiden Sie auffällige Muster, grelle Farben oder zu lässige Kleidung.

Die Kleidung sollte sauber, gebügelt und gut sitzend sein. Was zu groß oder zu eng wirkt, lenkt vom Wesentlichen ab: Ihrem Gesicht und Ihrem Ausdruck. Orientieren Sie sich daran, was Sie auch zu einem wichtigen Kundengespräch tragen würden. Das gibt Ihnen eine gute Orientierung.

  • Herren: Hemd mit Krawatte oder Blazer, Anzug in Dunkelblau oder Grau
  • Damen: Bluse, Blazer, Kostüm oder ein dezentes Kleid
  • Schmuck und Accessoires: Dezent halten, keine auffälligen Ketten oder Ohrringe

Ein wichtiger Hinweis: Achten Sie darauf, dass die Kleidung auf dem Foto nicht mit dem Hintergrund verschwimmt. Ein dunkler Blazer vor einem dunkelgrauen Hintergrund kann schnell flach wirken.

Welcher Hintergrund eignet sich am besten für ein Bewerbungsfoto?

Der beste Hintergrund für ein Bewerbungsfoto ist ein neutraler, einfarbiger Hintergrund in Hellgrau, Weiß oder Beige. Er lenkt nicht vom Gesicht ab und wirkt professionell. In der Steuerbranche, wo Seriosität und Klarheit zählen, ist ein aufgeräumter Hintergrund die richtige Wahl.

Bunte Wände, Zimmerpflanzen im Hintergrund oder unruhige Muster wirken unprofessionell und können den Gesamteindruck des Fotos deutlich verschlechtern. Auch ein Foto vor einem Fenster mit Gegenlicht ist keine gute Idee, weil das Gesicht dann oft zu dunkel erscheint.

Wenn Sie beim Fotografen fotografiert werden, stehen dort in der Regel verschiedene Hintergründe zur Auswahl. Für ein professionelles Bewerbungsfoto ist ein neutrales, helles Setting fast immer die beste Option.

Wie sollte man sich für ein Bewerbungsfoto schminken und frisieren?

Für ein Bewerbungsfoto gilt beim Make-up und der Frisur: natürlich und gepflegt, nicht auffällig. Das Ziel ist es, frisch und authentisch zu wirken, nicht perfekt gestylt. Übertriebenes Make-up oder eine ungewöhnliche Frisur können schnell unpassend wirken und vom eigentlichen Eindruck ablenken.

Make-up-Tipps für das Bewerbungsfoto

Damen können mit einem leichten, natürlichen Make-up arbeiten: ein guter Teint, dezentes Augen-Make-up und ein neutraler Lippenstift. Wichtig ist, dass das Make-up auf dem Foto nicht zu stark oder maskenhaft wirkt. Herren sollten auf ein gepflegtes Erscheinungsbild achten, zum Beispiel frisch rasiert oder mit einem ordentlich getrimmten Bart.

Frisur und Haarpflege

Die Haare sollten frisch gewaschen, ordentlich und aus dem Gesicht gestylt sein. Lange Haare können offen oder zusammengebunden getragen werden, solange das Gesicht gut zu sehen ist. Frisch zum Friseur zu gehen, kurz vor dem Fotoshooting, ist eine gute Idee, aber planen Sie ein paar Tage Abstand ein, damit sich die neue Frisur setzen kann.

Was kostet ein professionelles Bewerbungsfoto beim Fotografen?

Ein professionelles Bewerbungsfoto beim Fotografen kostet in Deutschland im Jahr 2026 je nach Anbieter und Standort zwischen 50 und 200 Euro. Viele Fotografen bieten spezielle Bewerbungsfoto-Pakete an, die mehrere Aufnahmen und die digitale Bearbeitung der Bilder beinhalten.

In Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München liegen die Preise tendenziell etwas höher als in kleineren Städten. Ein günstiger Anbieter ist nicht automatisch schlechter, aber achten Sie auf Referenzfotos, um die Qualität einschätzen zu können.

Der Preis lohnt sich: Ein gutes Foto hinterlässt einen starken ersten Eindruck und kann mitentscheiden, ob Ihre Bewerbung positiv wahrgenommen wird. Gerade in einem seriösen Berufsfeld wie der Steuerberatung ist ein professionelles Bild eine sinnvolle Investition in Ihre Karriere.

Kann man ein Bewerbungsfoto auch selbst machen?

Ja, ein Bewerbungsfoto kann man auch selbst machen, wenn man dabei auf einige wichtige Punkte achtet. Gutes natürliches Licht, ein neutraler Hintergrund und eine Kamera mit ausreichender Auflösung sind die Grundvoraussetzungen für ein ansprechendes Ergebnis. Mit einem modernen Smartphone ist das durchaus möglich.

Bitten Sie eine andere Person, das Foto zu machen, anstatt ein Selfie aufzunehmen. Selfies wirken auf Bewerbungsfotos unprofessionell, weil der Winkel meist ungünstig ist und die Kamera zu nah am Gesicht gehalten wird. Stellen Sie sich vor ein helles Fenster, aber nicht direkt davor, damit das Licht von vorne auf Ihr Gesicht fällt.

Machen Sie viele Aufnahmen und wählen Sie anschließend das beste Bild aus. Eine einfache Bildbearbeitungs-App kann helfen, Helligkeit und Kontrast anzupassen. Trotzdem gilt: Wenn Sie unsicher sind, ist der Gang zum Fotografen die sicherere Wahl, gerade wenn Sie sich auf eine wichtige Stelle bewerben.

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Wo im Bewerbungsschreiben wird das Foto platziert?

Das Bewerbungsfoto wird in Deutschland traditionell oben rechts im Lebenslauf platziert, nicht im Anschreiben. Es ist Teil des Deckblatts oder des Lebenslaufs und sollte dort prominent, aber nicht überdimensioniert eingebunden werden. Die übliche Größe beträgt etwa 4 x 5 Zentimeter.

Ein Deckblatt mit großem Foto ist ebenfalls eine verbreitete Variante, besonders bei umfangreicheren Bewerbungsunterlagen. Im Anschreiben selbst hat das Foto keinen Platz, da dieses ausschließlich Ihrer schriftlichen Vorstellung dient.

Beachten Sie außerdem: In Deutschland ist das Bewerbungsfoto zwar üblich, aber seit einigen Jahren nicht mehr verpflichtend. Manche Unternehmen verzichten bewusst darauf, um Diskriminierung zu vermeiden. Wenn in der Stellenanzeige kein Foto erwähnt wird, können Sie es trotzdem beifügen. Es ist nach wie vor Standard in der Steuerbranche und wird von den meisten Arbeitgebern positiv wahrgenommen.

Wenn Sie sich gerade aktiv auf Stellen bewerben, lohnt sich ein Blick auf aktuelle Stellenangebote in Ihrer Branche.

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